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Mit richtiger Mülltrennung zu mehr Recycling

Die Aktionswochen „Deutschland trennt. Du auch?“ vom 3. bis 16. Juni 2024 sind in rund 200 Kommunen in ganz Deutschland gelaufen. Dabei ging es darum auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen: richtige Mülltrennung. Ziel der bundesweiten Aktion war es, so viele Menschen wie möglich zu mehr und besserer Mülltrennung zu motivieren – für mehr Recycling. Auch die Abfallberatung des Landkreises Stade war dabei und informierte als Partnerin der Aktion „Deutschland trennt. Du auch?“ über das richtige Trennen von Verpackungsabfällen.

Es geht um die Verpackung

Richtige Mülltrennung ist die Voraussetzung für effizientes Verpackungsrecycling und damit für den Schutz wichtiger Rohstoffe, Klima und Umwelt. Durch das Recycling von gebrauchten Verpackungen und den Einsatz von Recyclingkunststoff wird der Ausstoß klimaschädlicher CO₂-Gase reduziert.  

Erstmals haben sich mit den bundesweiten Aktionswochen zu „Deutschland trennt. Du auch?“ Kommunen in ganz Deutschland gemeinsam mit den dualen Systemen und ihrer Initiative „Mülltrennung wirkt“, dem Handel sowie der Abfall- und Entsorgungswirtschaft dafür engagiert, so viele Menschen wie möglich über richtige Mülltrennung zu informieren. 

Mit Events und Informationen gegen Fehlwürfe und Müllmythen

Beispielsweise gebrauchte Winden, Lebensmittelreste oder Batterien sind immer noch “beliebte Fehlwürfe” im Gelben Sack. Sie gehören dort natürlich nicht hinein.  Die Abfallberatung hatte zusammen mit dem RZS (Recycling Zentrum Stade) an vier Tagen Bürgerinnen und Bürger eingeladen sich an einem gemeinsamen Informationsstand rund um eine auffällige drei Meter hohe XXL-Verpackung über richtige Mülltrennung zu informieren. Wie einfach richtige Abfalltrennung geht, zeigte am Informationsstand in der Stader Innenstadt auch unterhaltsam und fröhlich der “Trennbär” der Initiative “Mülltrennung wirkt” mit seinem Quiz-Rad. 

Recycling funktioniert nur, wenn Verpackungen richtig getrennt und gesammelt werden

Damit Recycling funktioniert, müssen Verpackungen und Restabfall richtig getrennt werden.
Das Sammel- und Sortierverhalten der Bürgerinnen und Bürger ist für ein erfolgreiches Recycling fundamental. Denn nur, wenn möglichst viele Verpackungen gesammelt und korrekt getrennt werden, sind die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen, hohen Recyclingquoten erfüllbar. Gebrauchte Verpackungen dürfen auf keinen Fall im Restmüll entsorgt werden. Denn dann werden sie verbrannt und stehen für das Recycling nicht mehr zur Verfügung. Das gilt auch umgekehrt: Restmüll darf unter keinen Umständen in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack landen. Der Restmüll beeinflusst das Recycling der gesammelten und korrekt getrennten Verpackungen extrem negativ bzw. macht es teilweise unmöglich.

Tipps und Tricks für das richtige Trennen von Verpackungen

  • Fehlwürfe vermeiden
  • Verpackungen werden je nach Materialart in den unterschiedlichen Abfallbehältern gesammelt
    • Verpackungen aus Papier → Papiertonne
    • Verpackungen aus Glas → Altglascontainer
    • Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind → Gelber Sack
  • Verpackungsbestandteile aus unterschiedlichen Materialien voneinander trennen. Z. B. bei Joghurtbechern Deckel aus Aluminium vom Becher aus Kunststoff getrennt in den Gelben Sack geben. Nur so können Sortieranlagen die Materialien erkennen und voneinander getrennt sortieren, so dass die unterschiedlichen Materialien recycelt werden können.
  • Verpackungen nicht ineinander stapeln. So können verschiedene Materialien der gebrauchten Verpackungen im weiteren Verarbeitungsprozess besser erkannt werden.
  • Verpackungen müssen nicht ausgewaschen werden. Es ist ausreichend, wenn gebrauchte Verpackungen restentleert, ohne grobe Speise- oder Produktrückstände, sind.
Noch mehr Tipps und Informationen gibt es auf den Seiten der Initiative Mülltrennung wirkt