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Heide

rosa-pinke Blüten einer Heidenelke

Heidenelken kommen entlang der Wege in der Barger Heide vor. - Foto: Janette Hagedoorn-Schüch

Blauflügelige Ödlandschrecke ist auf dem Sandboden super getarnt - Foto: Uwe Schüch

Die Heide gehört zu den traditionellen Kulturlandschaften. Im Kreisgebiet sind nur noch kleine Restflächen erhalten, die zumeist unter Schutz gestellt sind. 

Das Naturschutzgebiet „Barger Heide“ ist etwa 40 Hektar groß. Das Naherholungsgebiet der Hansestadt Stade liegt östlich am Rande des Schwingetals. 

Das Landschaftsschutzgebiet Goldbecker Hügelgräberheide liegt in der Gemeinde Beckdorf und ist ca. 7,5 Hektar groß. Dieses Gebiet ist zusätzlich eine bedeutende archäologische Stätte, da etwa 70 Grabhügel aus drei Jahrtausenden vorkommen.  

Um Heideflächen zu erhalten, sind kontinuierliche Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen erforderlich. In der Barger Heide kommt neben Maschineneinsatz auch eine kleine Schnuckenherde zum Einsatz. In der Goldbecker Heide sind alljährlich ehrenamtliche Kräfte des LIONS-Club Buxtehude aktiv. Vor allem der Aufwuchs von Junggehölzen muss jedes Jahr beseitigt werden, damit die Heide erhalten bleibt.

Die Heidegebiete stellen ein Mosaik von unterschiedlichen Lebensräumen dar mit Sandtrockenrasen, trockenen Böschungen und Heideflächen.  Rund 120 Pflanzenarten sind nachgewiesen, darunter besonders geschützte Arten wie die Heidenelke und der Wacholder. Seltene Vogelarten wie der Neuntöter leben hier. Eine Besonderheit stellt eine Heuschreckenart dar. Die blauflügelige Ödlandschrecke ist mit ihrer Braunbeigen Färbung super getarnt. Fliegt sie allerdings los, zeigt sie ihre blauschwarzgefärbten Flügel. Ein echter Hingucker.  

Nicht nur zur Heideblüte im August lohnt sich ein Ausflug in die Heidegebiete des Landkreises. Mit der Gebietsfaltkarte zur Goldbecker Heide lassen sich die beeindruckende Natur und die archäologischen Schätze das ganze Jahr über erkunden. 

Schutzgebietskarte Goldbecker Heide

(1.84 MB)