Vorteile der Gewässerrandstreifen
Wasserdost - Foto: Gerd-Michael Heinze
Gewässerrandstreifen sind die direkt an Gewässer angrenzenden Uferbereiche und zumeist unbewirtschaftet oder eingeschränkt nutzbar. Sie fungieren als unverzichtbare Pufferzone, um den intakten Wasserhaushalt zu sichern, Schadstoff- und Nährstoffeinträge ins Gewässer zu reduzieren und die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft zu fördern. Innerhalb der Streifen ist der Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln grundsätzlich verboten.
Durch den Schutz der Streifen wird die Wasserqualität verbessert und das Grundwasser geschützt. Gleichzeitig entstehen wertvolle Lebensräume und Wanderkorridore für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch die extensive Nutzung können sich hier vielfältige, standorttypische Pflanzenbestände entwickeln. Gräser, Kräuter und blühende Wildpflanzen bieten strukturreiche Lebensräume, Nahrung und Schutz für zahlreiche Insekten. Zusätzlich können sich seltene Pflanzen entlang der Streifen ausbreiten. Die entstehende Vegetation stabilisiert zudem die Ufer, reduziert Bodenerosion und unterstützt die natürliche Entwicklung der Gewässer.
Förderprogramm
Um die wertvollen Gewässerrandstreifen zu schützen, setzt der Landkreis Stade auf die freiwillige Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Mithilfe des Programms sollen die vorhandenen Gewässerrandstreifen und ihre wertvollen Pflanzenarten im Schwingetal geschützt und gefördert werden.
Förderkulisse:
Gefördert werden können alle Gewässerrandstreifen an Gewässern der 2. und 3. Ordnung im FFH-Gebiet „Schwingetal“, sofern sie der Schutzgebietsverordnung entsprechen.