Klima-Icon

Infoportal für den Landkreis Stade

Titelbild (symbolisch)
Titelbild (symbolisch)

Storchenbestand mit neuem Rekord in 2025

Foto: Hans-Joachim Schaffhäuser

Foto: Hans-Joachim Schaffhäuser

Umkämpftes Storchennest

Der Storchenbestand im Landkreis Stade nimmt seit 2011 kontinuierlich zu. In diesem Jahr wurden über 100 Nestpaare gezählt. Zuletzt wurde ein so hoher Bestand Anfang der 60er Jahre erreicht.  

Der ehrenamtliche Storchenbetreuer Gert Dahms erfasst seit Jahrzehnten alle Niststandorte und Besonderheiten rund um den Storchenbestand. Anhand seiner Daten wissen wir, dass die meisten Neststandorte im Kreisgebiet vor allem künstliche Nisthilfen auf Holz- und Gittermasten sind. In den letzten Jahren nisten die Storchenpaare auch auf Bäumen mit abgekappter Krone. 

Dieses Jahr waren es 20 besetzte Nester auf alten Bäumen. Wichtig bei der Nistplatzwahl ist der umgebende Lebensraum mit einem guten Nahrungsangebot. Daher sind im Kreisgebiet die meisten Storchenhorste auf der Stader Geest und in der Osteniederung. Solche Niststandorte sind manchmal Schauplatz harter Revierkämpfe. Störche sind nämlich vor allem dem Nest treu und weniger dem Partner, denn während der Zugzeit und im Winterquartier sind die Paare getrennt.

Der aktuelle Storchenbestand ist als interaktive Karte im Geoportal abrufbar.

Zusätzlich gibt es zu jedem Niststandort spannende Informationen, Fotos und alle wichtigen Daten

Foto: Hans-Joachim Schaffhäuser

Foto: Hans-Joachim Schaffhäuser

Bei der Begrüßung am Horst klappern die Störche lautstark mit den Schnäbeln.

Foto: Hans-Joachim Schaffhäuser

Foto: Hans-Joachim Schaffhäuser

Auf feuchten Grünlandflächen finden die Störche ausreichend Nahrung.

Foto: Janette Hagedoorn-Schüch

Foto: Janette Hagedoorn-Schüch

Storch in einem Baumnest